Zweierlei Menschenrecht

Darf man für Abtreibungen werben? Der Prozess gegen eine Medizinerin, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren will, offenbart das menschenverachtende Selbstverständnis linker Aktivisten.

Zweierlei Menschenrecht

Vor dem Amtsgericht Giessen stand heute eine „Ärztin“ vor Gericht. Normalerweise bekämpfen Ärzte den Tod, Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel jedoch möchte sich vor Gericht das Recht erstreiten, über Schwangerschaftsabbrüche „zu informieren“. Das Gericht entschied jedoch, dass es sich bei diesen „Informationen“ um unerlaubte Werbung handelt. Zu Recht. Doch der gesellschaftliche Skandal liegt tiefer.

Natürlich geht es der Aktivistin Hänel nicht darum, Frauen in einer Notlage zu informieren – so etwas macht in Deutschland seit Jahrzehnten der Verband „pro Familia“ – es geht Hänel um Publicity, verbunden der Forderung nach einem „Recht auf Abtreibung“, also dem Recht auf Tötung des ungeborenen Lebens.

Natürlich ist es unbestritten, dass Frauen in verschiedenste Situationen kommen können, eine Schwangerschaft abzubrechen. Doch kann dies nur eine Zwangsentscheidung sein, resultierend aus einer Notlage.

Viele linke Vereinigungen stehen Hänel nun bei und plärren medienwirksam Solidarität. Im linken Selbstverständnis ist die Abtreibung ein Ausdruck anarchistischer Selbstbestimmung. Um zu erfahren, wie menschenverachtend dieses linke Selbstbild ist, sollte man das Zitat der ehemaligen Lübecker Bürgerschaftsabgeordneten und Linksextremistin Asja Huberty abrufen, das sie 2009 bereits getätigt hat:

«Das Selbstbewußtsein, also das Sichselbsterkennen-können eines Menschen bildet sich zwischen dem 2. und dem 3. Lebensjahr. Die Menschwerdung findet statt, indem sich das Kind aus den rein auf räumlich-zeitliche Explikationen begrenzten Wahrnehmungs­möglichkeiten des Tieres befreit. Ein Embryo/Fötus befindet sich in einem Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewußten Gefühlsleben einer Pflanze. Er verfügt also weder über einen Charakter, über nichts, was man mit nachhaltiger Emotion oder gar Intelligenz auch nur entfernt vergleichen könnte, über keine wie auch immer geartete Persönlichkeits­struktur oder irgend eine andere spezifische Disposition, die ihn einmalig machen würde. Er ist kein Individuum und befindet sich im besten Falle auf der evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe, aber ganz sicher nicht mit einem Menschen, auch wenn er – rein ontologisch betrachtet – aufgrund seines potentiellen Menschseins der Kategorie „Mensch“ zugeordnet werden muß.“

Asja Huberty, die während ihrer Lübecker Jahre nicht einmal den Schimmelbefall ihrer Altstadtwohnung erkennen konnte, ist hingegen von der Lebensunfähigkeit des ungeborenen Lebens überzeugt. Ein zynisches Zitat, dass schon Wahnvorstellungen gleich kommt.
Die Vernichtung des ungeborenen Lebens ist ein politischer Ausdruck, denn der Fötus gehört der Frau – keinesfalls kann die Gesellschaft, das „Volk“, entscheiden oder sich einmischen, ab wann oder wie lange eine Frau über sich selbst bestimmen kann. Das auch der Fötus eine Selbstbestimmung besitzt und gemäss seiner Natur über einen Lebenswillen verfügt, wird verdrängt und bestritten.

Die Menschenrechte verurteilter Gewalttäter wiegen jedoch wesentlich schwerer als die Menschenrechte ungeborener Kinder. Das ist Tatsache. Denn manche Namen und Gruppierungen jener Abtreibungs-Befürworter engagieren sich ähnlich vehement gegen die Abschiebung verurteilter Straftäter. Ein humanes Ungleichgewicht, dass so pathologisch wie krank ist.

Es passt jedenfalls in die Agenda, die Joschka Fischer bereits 2005 in seinem Buch „Risiko Deutschland“ ausgegeben hat:

„Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi “verdünnt” werden.“

Unter diesem Aspekt passen die menschenrechtlichen Gegensätze durchaus zusammen. Wer jedoch an solchen politischen Wahnvorstellungen arbeitet, der darf sich über extremistischen Terror und gesellschaftliche Spaltung nicht wundern. Die rechtsextreme Theorie einer „Umvolkung“ ist in dieser Form natürlich nicht real – wie immer, liegt die Wahrheit in der Mitte: Eine „Umvolkung“ steht sicherlich nicht auf der Regierungsagenda – wohl aber auf der Tagesordnung linksextremer bis linksfaschistoider Aktivisten und Politikern – von den Grünen bis zur Linken.

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Gast

Völlig richtig. Während zur NS-Zeit die Nazi-Matronen dick, blond und bezopft waren sind die heutigen „deutschen Frauen“ links, bebrillt und tragen den uniformierten grauen Kurzhaarschick. Eine Gesellschaft frisst sich selbst. Widerstand oder Auswandern?

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